Lebens (&) Reise Blog

Aus Teufelskreisen aussteigen

Wie wir aus Konfliktdynamiken aussteigen können


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Konflike: Warum wir immer wieder in dieselben Fallen tappen

Kennst du das? Ein kleiner Auslöser – ein missverständlicher Satz, ein abwertender Blick – und plötzlich steckst du mitten in einem Streit. Eigentlich wolltest du ruhig bleiben, vielleicht gelingt dir das auch kurz, doch dann bricht es doch aus dir heraus: Vorwürfe, Rückzug, innere Anspannung. Und dein Gegenüber? Ganz genau so…

Das, was dann entsteht, nennt man einen Teufelskreis im Konflikt. Beide Seiten fühlen sich verletzt und gleichzeitig unverstanden. Beide sind überzeugt: „Der andere hat angefangen!“ – beide reagieren reflexartig. So entsteht eine Art Ping-Pong aus Angriff, Verteidigung, Schweigen oder zugeschlagenen Türen…

Konflikt- und Kommunikationsexperten wie Friedrich Glasl, Rudi Ballreich und Friedemann Schulz von Thun haben diese Dynamiken erforscht und gezeigt: Solche Muster sind nicht nur destruktiv, anstrengend, frustrierend – sie halten Konflikte regelrecht am Leben. ….und damit bieten sie Gelegenheit, immer wieder und wieder in dieselbe Falle zu tappen..


Was ist ein Teufelskreis?

Ein Teufelskreis beschreibt eine kommunikative Endlosschleife, in der Menschen immer wieder nach demselben Muster reagieren:

  • Der eine macht eine Bemerkung oder Geste, die beim anderen alte Wunden berührt.
  • Dieser reagiert verletzt oder wütend.
  • Die Gegenreaktion löst beim ersten wiederum Abwehr, Gegenangriff oder Rückzug aus.
  • Es folgen Schuldzuweisungen, emotionale Ausbrüche oder Schweigen.

Das Ganze wiederholt sich – oft, ohne dass jemand bewusst merkt, was passiert. Besonders perfide: Alte Erfahrungen, Kindheitsprägungen oder innere Verletzungen mischen sich hinein – oft sind sie auch der Auslöser. Was eigentlich nicht der Rede wert wäre oder eine kleine Meinungsverschiedenheit – schnell aus dem Raum gewischt – sein könnte, eskaliert schnell und heftig.

Dabei ist es, wie du es dir vermutlich  schon aus eigener Erfahrung denkst, wahrscheinlicher, mit einem Menschen, der dir nahesteht, in einen solchen Teufelskreis zu geraten. Partner, Geschwister, Kinder… alles gute Kandidaten, um das ungeliebte Kreisen nicht enden zu lassen.

Wahrscheinlich kennst du die typischen Anzeichen auch:

  • „Rabattmarkenheft“-Handeln: „Schon wieder muss ich zurückstecken… naja – ist ja nicht so schlimm. Ich sage nichts“ – und noch mal und noch mal und noch mal…. Und dann reicht es. Das „Heft“ ist voll. Alles, was sich angestaut hat, wird gebündelt „eingelöst“.
  • Es tauchen immer wieder dieselben Streitthemen auf. Es geht „schon wieder um eine Kleinigkeit“. Eine Beschwerde über die Zahnpasta im Waschbecken, ein Schnauben, … und los geht’s.
  • „Also an mir hat das jetzt nicht gelegen“, „immer musst du rumstänkern.“: Schuldzuweisungen statt Lösungen.
  • Mitten im Streit oder nach dem Streit folgt der Rückzug – mit einem lauten Knall der Tür ins Bad oder nach draußen oder aber eisiges Schweigen.
  • Was bleibt, ist emotionale Erschöpfung und Distanz. Es fühlt sich so an, als käme man nicht mehr zusammen.

Warum wir im Kreis gefangen bleiben

Ein Teufelskreis funktioniert wie ein Autopilot. Er läuft ab, ohne dass wir bewusst entscheiden. Neurowissenschaftlich erklärt: Unter Stress greift das Gehirn auf schnelle, alte Reaktionsmuster zurück („Kampf, Flucht oder Erstarren“).

Rudi Ballreich betont: Das eigentliche Problem ist nicht, dass ein Konflikt entsteht, sondern dass wir ihn in alten Mustern austragen. Die Muster halten sich selbst am Leben, solange niemand innehält und sagt: „Stopp – wir reden gerade nicht wirklich miteinander.“.


Ein Beispiel aus unserer Praxis

Zwei Kollegen: Der eine gibt ständig Ratschläge, der andere fühlt sich dadurch regelrecht klein gemacht – als ob er ein Problem nicht selbst lösten könnte. Zunächst sagt er nichts, steckt immer wieder ein (und sammelt so eine ordentliche Menge „Rabattmarken“ an). Schließlich reicht es ihm. Er wehrt sich und bricht der Konflikt offen aus.

Beide werfen sich gegenseitig Respektlosigkeit vor. Immer bekommen sie es hin, den Konflikt zu unterbrechen, doch nach kurzer Zeit, bricht er immer wieder aus. Beide werden immer dünnhäutiger. Einer denkt schon über Kündigung nach…

Sie entscheiden sich schließlich für eine Mediation. Als sie der Mediatorin ihre Sichtweisen schildern, die Gefühle dahinter benennen und gegenseitig spiegeln, verändert sich nach und nach etwas. Sie erkennen das Muster hinter den vielen Auseinandersetzungen. Und, dass sich beide eigentlich Wertschätzung wünschen, aber in ganz unterschiedlicher Form. Am Ende vereinbaren sie klare Regeln, wie sie künftig miteinander umgehen wollen, Das verproben sie im Alltag.


Raus aus dem Teufelskreis. Der Ausstieg: Schritt für Schritt

Die gute Nachricht: Es gibt erprobte Wege, aus einem solchen Teufelskreis auszusteigen. Die Forschung von Glasl und Ballreich zeigt, dass dies durch Bewusstheit, Dialog und neue Vereinbarungen gelingt. Das braucht Übung, am besten außerhalb der Konfliktsituation.

1. Reiz-Reaktions-Muster stoppen

  • Erinnere Dich daran: Zwischen Reiz und Reaktion liegt ein Raum (Viktor Frankl).
  • Wie kommst du in den Raum? Beobachte fein, dass sich da etwas anbahnt: oft gibt dir der Körper ein kleines Signal – vielleicht ein Ziehen im Bauch, ein innerliches Zittern…
  • Wenn du das wahrnimmst, halte kurz inne und nehme ein paar Atemzüge, bevor du impulsiv reagierst.
  • Jetzt hast du den Raum und die Möglichkeit, zu gestalten.

2. Die eigenen Gefühle und Bedürfnisse erforschen

  • Erkunde: Welche Emotion spüre ich gerade wirklich? Ist es Wut, Enttäuschung, Hilflosigkeit, Trauer?
  • Mach dir klar: Welches Bedürfnis steckt dahinter? Was fehlt dir? Ist es  Respekt, Autonomie, Nähe, …?
  • Erst wenn du das für dich klärst, kannst du es anderen mitteilen.

3. Selbstausdruck: Klar und ohne Vorwurf Gefühle und Bedürfnisse äußern

  • „Ich fühle mich …, weil mir wichtig ist …“
  • Wahrscheinlich eine der schwierigsten Übungen: Keine Vorwürfe
  • Schuldzuweisungen („Immer machst du…“, „du machst mich“), sondern Ich-Botschaften.

4. Perspektivwechsel und Verständigung

  • Sieh den anderen nicht als Gegner an, sondern als den Menschen, der dir nahe steht. Einen Menschen mit eigenen Bedürfnissen und jemanden, der es wahrscheinlich gut mit dir meint.
  • Frag‘ nach: „Wie hast du das gerade erlebt?“
  • Hör‘ wirklich und aufrichtig zu!
  • Mach dich eben nicht direkt zum Kontern bereit. Sondern lass das Gesagte auf dich wirken.

5. Meta-Kommunikation

  • Redet über die Art des Gesprächs: „Merken wir, dass wir wieder in alte Muster gerutscht sind?“
  • Ist die Meta-Ebene noch nicht möglich, stoppt das Gespräch kurz und strukturiert es neu.
  • Manchmal hilft es auch, zu sagen: „Lass uns vielleicht so reden, als ob wir uns gern hätten / lieben würden.“

6. Feedback und Spiegeln

  • Wiederhole das, was du gehört hast, in eigenen Worten.
  • Hole dir Bestätigung ein: habe ich dich richtig verstanden?

7. Gemeinsame Reflexion und Vereinbarungen

  • Schaut euch gemeinsam frühere Episoden an: Was waren da die Auslöser?
  • Trefft konkrete Absprachen: „Was brauchst du von mir? Was biete ich dir an?“ „Wie machen wir uns gegenseitig darauf aufmerksam, wenn wir einen neuen Einstieg in den Teufelskreis erkennen?“
  • Überprüft eure Vereinbarungen regelmäßig.

8. Selbstmitgefühl üben

  • Denke daran: oft ist niemand so hart zu dir, wie du selbst! Warum eigentlich? Gehe freundlich mit dir selbst um! Reflektieren ist gut, Aus Fehlern lernen auch. Aber Selbstvorwürfe bringen dich niemals weiter.
  • Und vergiss nicht: Bringe auch deinem Gegenüber Mitgefühl entgegen!

Wichtige Prinzipien für den Ausstieg

  • Nicht fragen: „Wer hat angefangen?“ – sondern: „Was hält den Konflikt am Leben?“
  • Verantwortung für den eigenen Anteil übernehmen.
  • Proaktiv Gespräche suchen, wo man sonst abbrechen würde.
  • Externe Unterstützung holen, wenn Muster festgefahren sind.
  • Fokus auf zukünftiges Verhalten, nicht nur auf die Vergangenheit.
  • Entwicklung von emotionaler Intelligenz – insbesondere von Selbststeuerung: lernen, die eigenen Gefühle wahrzunehmen, einzuordnen und bewusst zu regulieren, statt von ihnen überwältigt zu werden. So entsteht innere Freiheit und Handlungsfähigkeit auch in hitzigen Momenten..

Fazit: Teufelskreise sind kein Schicksal

Konflikte gehören zum Leben – ob in Beziehungen, Teams oder Organisationen. Gefährlich wird es erst, wenn wir uns in Teufelskreisen verstricken. Oder, wie Friedrich Glasl so gerne sagt: „wenn nicht du einen Konflikt hast, sondern wenn der Konflikt dich hat“.

Der Ausstieg gelingt, wenn wir Automatismen unterbrechen: Innehalten, Gefühle und Bedürfnisse klar erkennen und benennen, in den Dialog treten und konkrete Veränderungen vereinbaren.

Das braucht Mut – und manchmal Begleitung durch Coaching oder Mediation. Doch der Gewinn ist enorm: mehr Vertrauen, mehr Klarheit, mehr Lebendigkeit in Beziehungen.


Dein nächster Schritt

Wenn du merkst, dass auch du immer wieder in einem Teufelskreis gefangen bist und du an deinen inneren Konflikten arbeiten möchtest, laden wir dich ein:

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Oder sprich uns auch gerne für eine Mediation im 2er Setting an. Wir sind beide zertifizierte Mediatorinnen und unterstützen gerne beim Ausstieg aus dem Teufelskreis – ob privat oder im beruflichen Kontext.

Herzlich Deine

Martina und Menexia

Coaching-Retreats im EntfaltungsRaum: Zeit für dich und neue Klarheit

Ob auf Kreta, in Ludwigsburg oder am Ammersee – unsere Retreats bieten dir Raum für Reflexion, Begegnung, Stille und Bewegung.

Für nachhaltige Veränderung, die in dir selbst entsteht – und die bleibt.

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Unsere Angebote im Detail:

Alle unsere Angebote basieren auf dem Konzept der Emotionalen Intelligenz & Achtsamkeit. Diese ist Bestandteil unseres systemisch, achtsamkeitsbasierten, integrativen Coaching-Ansatzes.

Wir bieten Dir Settings an unterschiedlichen Orten mit unterschiedlicher Intensität und Dauer an, darunter auch einige Retreats. Schau‘ doch mal rein:

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Muster nachhaltig verändern

Wege zu innerer Freiheit, Lebendigkeit und echten Beziehungen


Foto: sascha-bosshard-frPd-JbHP8Y-unsplash

Inspiration aus eigener Erfahrung

Wenn Menschen zu uns ins Coaching oder in ein Retreat kommen, hören wir oft den Wunsch: „Ich will dieses eine bestimmte Verhalten endlich loswerden. Immer wieder passiert es mir, dass ich auf eine Art und Weise reagiere, die ich absolut verändern will.“

Oft handelt es sich bei diesem unerwünschten Verhalten um einen Wutanfall, ein plötzliches Einfrieren oder Blackout, Tränen, …- keine Kontrolle mehr über das eigene Verhalten.

Wir kennen diesen Wunsch, „etwas loszuwerden“, gut – nicht nur von unserer Arbeit, sondern auch aus unserer eigenen Entwicklung.

Als wir vor vielen Jahren begannen, selbst mit Coaching zu arbeiten, standen Fragetechniken, die Arbeit mit Glaubenssätzen und Antreibern im Vordergrund. Damals lernten wir: Wenn du dir einen hilfreichen Satz gibst – etwa aus „Ich muss immer stark sein“ wird der Erlauber „Ich darf auch schwach sein“ – dann verändert sich dein Erleben.

Oder: Glaubenssätze kannst du einfach überschreiben, wenn du herausarbeitest, dass es auch Ausnahmen von der Regel gibt.

Und ja: manchmal brachte das kurzfristig Entlastung. Doch wir haben sehr schnell gespürt – und in unserer Arbeit mit Klient:innen erlebt –, dass es oft nicht nachhaltig war. Denn häufig geht es nicht um eine einfache Verhaltensänderung, sondern um alte Überlebensmuster: unbewusst gelernt, damals hilfreich – heute oft hinderlich.

Diese Muster sitzen nicht nur im Kopf, sondern sind tief im Fühlen, im Körper, in der Biografie eines Menschen verankert. Bloß ein neuer Gedanke reicht nicht, um wirklich frei zu werden – auch wenn er im ersten Moment etwas Positives auslösen mag.


Warum Denken allein nicht reicht

Viele Verhaltensmuster laufen unbewusst: als innere Sätze, als Körperreaktionen, als alte Gewohnheiten. Wir merken erst hinterher, dass wir wieder anders reagiert haben, als wir wollten.

Innere Sätze können sein:

  • „Ich darf nicht zur Last fallen.“ – und schon sagst du „Ja“, obwohl du ein klares „Nein“ spürst.
  • „Nur wenn ich perfekt bin, werde ich gemocht.“ – und der Körper bleibt dauerhaft angespannt.
  • „Ich muss stark sein und alles allein schaffen.“ – und du riskierst Verletzungen, weil du dir keine Hilfe holst.
  • „Wenn ich loslasse, verliere ich Kontrolle.“ – und Nähe fühlt sich riskant an.

Der Kopf versteht vielleicht, was sinnvoll wäre. Doch Körper und Gefühle ziehen an der alten Stelle – und setzen sich durch.

Darum arbeiten wir nicht nur kognitiv, sondern auch mit Resonanz, Achtsamkeit, Embodiment, Naturerleben und systemischen Perspektiven. Es geht nicht darum, alte Wunden aufzureißen. Sondern darum, im Hier und Jetzt neue Erfahrungen zu machen – mit Körper, Gefühlen und inneren Bildern.


Entwicklung ist eine Spirale – nicht linear

Wenn wir beginnen, Muster nachhaltig zu verändern, fühlt sich das oft wie eine Endlosschleife an – und täglich grüßt das Murmeltier: „Jetzt habe ich schon so oft daran gearbeitet, dachte, ich bin weiter – und trotzdem ist es wieder da.“

Gut zu wissen: nachhaltige Veränderung verläuft spiralförmig. Wir begegnen ähnlichen Themen wiederholt – aber jedes Mal auf einer tieferen Ebene. Was einmal nur kognitiv erkennbar war, wird später emotional fühlbar oder körperlich spürbar.

Im EntfaltungsRaum begleiten wir genau diesen Prozess: Schritt für Schritt, Schicht für Schicht – oder besser: Drehung für Drehung der inneren Entfaltungs-Spirale.


Annehmen statt bekämpfen

Wir alle kennen den Impuls, belastende Anteile einfach loswerden zu wollen: die innere kritische Stimme, die ständige Kontrolle, die Angst, nicht genug zu sein. Doch Widerstand verstärkt meist nur das, was wir bekämpfen.

Nachhaltige Veränderung geschieht, wenn wir diese Anteile annehmen. Ihre Funktion würdigen. Ihnen einen neuen Platz geben – freundlich, aber bestimmt. Fast immer haben sie uns einmal geschützt. Dieses wohlwollende Annehmen öffnet den Raum für echte Transformation.

Es gibt dieses schöne Zitat des Gestalttherapeuten Werner Bock:

„Was ist, darf sein. Und was sein darf, das kann sich verändern.“


Unsere integrative Arbeitsweise

Unsere Entwicklung war geprägt von vielen Weiterbildungen und Ansätzen, die wir inzwischen zu einer integrativen Arbeitsweise verbinden:

  • Achtsamkeitsbasierte Verfahren wie MBSR, Mindful Self-Compassion und Introvision-Coaching fördern den Zugang zu Denken, Fühlen, Spüren und innerer Ruhe.
  • Embodiment-Methoden machen erfahrbar, wie eng Körper und Psyche verbunden sind.
  • Psychodynamische Ansätze wie NARM bringen tiefere Prägungen und Überlebensmuster ins Bewusstsein.
  • Systemische Methoden wie Aufstellungen und Transaktionsanalyse zeigen, wie unbewusste Dynamiken und Beziehungsmuster wirken – und welche Ressourcen verborgen sind.

Wichtig: Persönlichkeitsentwicklung geschieht dort, wo jemand gerade steht. Darum gestalten wir Prozesse flexibel, erfahrungsbasiert und lebendig.


Praxisbeispiel: Vom „immer stark sein müssen“ zu echter Verbindung

Eine Frau kam zu einem Retreat mit dem Wunsch, ihre Erschöpfung loszuwerden – alles war zu viel. Dahinter lag der Glaubenssatz: „Ich darf keine Schwäche zeigen.“

In einem achtsamen Naturmoment wurde spürbar: Ihre Müdigkeit ist kein Feind, sondern ein Hinweis. Zum ersten Mal konnte sie das fühlen – und annehmen.

Im anschließenden 1:1 Coaching zeigte sich, wie sehr dieser Satz ihr Leben geprägt hatte. Schritt für Schritt lernte sie, das Muster zu würdigen – es hatte sie früher geschützt. Heute sagt sie:
„Ich bin stark, weil ich mich zeigen darf – nicht, weil ich alles allein tragen muss.“

Das ist der Kern von Muster nachhaltig verändern: nicht durch Kampf, sondern durch Annahme, Würdigung und Integration.


Praxisbeispiel: Vom „allen recht machen“ zum gesunden Nein

Viele unserer Klient:innen kämpfen mit dem Muster: „Ich muss es allen recht machen – sonst werde ich nicht gemocht.“

Das führt im Alltag zu Überforderung, Stress und fehlender Abgrenzung. Dahinter liegt oft die Angst, ausgegrenzt zu werden.

In unseren Coaching-Retreats auf Kreta, am Ammersee oder im 1:1 Coaching schaffen wir Räume, in denen diese Dynamiken sichtbar werden. Mit achtsamkeitsbasierten Methoden lernen Klient:innen, innezuhalten und zu spüren, was passiert, wenn sie „Nein“ denken.

Ein zentraler Moment entsteht, wenn sie erleben: „Ich darf sein, wie ich bin – auch wenn ich nicht jedem alles recht mache.“

Dieses Erleben ist oft der erste Schritt zu mehr Selbstvertrauen, gesunden Grenzen und innerer Freiheit.


Veränderung im Alltag – Schritt für Schritt

Muster tauchen immer wieder auf. Doch sie verlieren ihre starre Macht. Jedes Mal, wenn wir bewusst innehalten, Anteile würdigen oder neue Erfahrungen zulassen, entsteht Gestaltungsspielraum.

So wird nachhaltige Veränderung erfahrbar: mehr Freiheit, mehr Lebendigkeit und eine neue Qualität in Beziehungen – zu uns selbst und zu anderen.


Dein nächster Schritt

Wenn du spürst, dass auch in dir alte Muster wirken, die du nachhaltig verändern möchtest, laden wir dich ein:

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Lass uns gemeinsam herausfinden, wie du deine Muster nicht nur verstehst, sondern wirklich transformierst – Schritt für Schritt, in deinem Tempo.

Coaching-Retreats im EntfaltungsRaum: Zeit für dich und neue Klarheit

Ob auf Kreta, in Ludwigsburg oder am Ammersee – unsere Retreats bieten dir Raum für Reflexion, Begegnung, Stille und Bewegung.

Für nachhaltige Veränderung, die in dir selbst entsteht – und die bleibt.

👉 Mehr Informationen und aktuelle Termine findest du auf: www.eraum.info

Herzliche Grüße von

Martina Bär & Menexia Kladoura

Unsere Angebote im Detail:

Alle unsere Angebote basieren auf dem Konzept der Emotionalen Intelligenz & Achtsamkeit. Diese ist Bestandteil unseres systemisch, achtsamkeitsbasierten, integrativen Coaching-Ansatzes.

Wir bieten Dir Settings an unterschiedlichen Orten mit unterschiedlicher Intensität und Dauer an, darunter auch einige Retreats. Schau‘ doch mal rein:

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